Ackerbauinfo 12/2020 vom 16.05.2020                                                                                                                                               

Rüben

Die Melde erweist sich in einigen Beständen als sehr „zäh“. Bei Bingelkraut und Knötericharten sind die Wirkungsgrade deutlich

besser. Aufgrund der Trockenheit müssen blattaktive Kombinationen zum Einsatz kommen. Der Zusatz von Additiven z.B. Kantor 

oder Hasten sind zur Absicherung der Wirkung unerlässlich.

In einigen Beständen sind neben den Schwarzen Blattläusen auch Pfirsichblattläuse zu finden. Diese sind für die Verbreitung des 

Virus verantwortlich und sollten daher zeitnah bekämpft werden. Bei kleinen Rüben ist Pirimor oder eine Kombination aus Pirimor 

und Karate Standard, bei weitentwickelten Beständen ist der Einsatz von 140 g/ha Teppeki (max. 1 Anw.) sinnvoll, da so die längste Dauerwirkung zu erzielen ist. Sowohl Pirimor, als auch Teppeki sind nicht mit Herbiziden mischbar.


Gerste

Die Fungizidmaßnahmen in der Gerste sind beendet. Dennoch sollten die Bestände regelmäßig auf Getreidehähnchen und Blattläuse kontrolliert werden.


Weizen/ Triticale

Viele Beständen schieben bereits die Ähre, die Fahnenblätter sind in nahezu allen Beständen geschoben. Der Befall mit Pilzkrankheiten 

ist sehr unterschiedlich und muss individuell betrachtet werden. Bei Befall sollte eine zielgerichtete Behandlung kurzfristig erfolgen, 

in „gesunden“ Beständen kann die Abschlussbehandlung noch etwas nach hinten geschoben werden. Mittelkombinationen mit langer Dauerwirkung ist der Vorzug zu geben (Carboxamidhaltig), bei stark geschädigten Beständen (Trockenheit) sind auch günstigere 

Maßnahmen denkbar.


Erbsen/Ackerbohnen

Läuse und Käferfraß sind in einigen Beständen zu beobachten. Eine Behandlung sollte mit Pirimor und Karate erfolgen.


Mais

Die kalten Nächte machen einigen Maisbeständen sichtlich zu schaffen. Hier sollte mit der Herbizidbehandlung abgewartet werden 

bis die kalten Nächte vorüber sind, um keinen weiteren Stress zu erzeugen. 


Kartoffeln

Einzelne Kartoffelbestände weisen Frostschäden auf. Um die frostgeschädigten Bestände gegen Krautfäule zu schützen frühzeitig
systemische Mittel (Ridomil Gold MZ, Zorvec Enicate) einsetzen.
Der Einsatz von Wuxal Basis und Wuxal Aminoplant hilft bei einem schnellen Wiederaufbau des Blattapparates.


Alle Angaben wurden nach bestem Wissen erstellt. Die Umsetzung erfolgt auf eigenes Risiko.
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