Theo's Gartentipps




Theo´s Tipp im Juli 2017

Liebe
Gartenfreunde,

Auch der Juni war bei uns sehr trocken. Nur heftige
Gewitter brachten etwas Regen. Zum Ende des Monats wurde es kälter und
regnerisch.

Wenn ich mich im Freundeskreis umschaue, wird „Smart
Garden“ ein immer wichtigeres Thema.

„Smart Garden“ ist abgeleitet von „Smart Home“. Bei
Smart Home geht es um die elektronische Steuerung des Hauses, meistens mit
Hilfe von Smartphones. An erster Stelle steht das Thema Sicherheit oder
Steuerung der Heizung.

Im Garten setzt „Smart Garden“ den Schwerpunkt auf
Bewässerung und Rasenmähen. Das Rasenmähen mit Mährobotern ist zu einem
Riesenthema geworden, welches der Branche große Umsatzzuwächse beschert.
Mähroboter werden angeschafft, obwohl der alte Rasenmäher noch gut
funktioniert.

Für den das Mähen nicht zu seinen sportlichen
Betätigungen zählt, hat der Mähroboter seine Vorteile. Die Technik ist
inzwischen ausgereift und die Geräte sind sehr leise. Auch die Qualität des
Rasens verbessert sich durch die regelmäßige Befahrung. Da das Schnittgut auf
dem Rasen verbleibt, muss die Düngung angepasst werden. Das Schnittgut zersetzt
sich und setzt Nährstoffe frei, die angerechnet werden müssen. Um es einfacher
zu machen, gibt es inzwischen Spezialdünger für diese Rasenflächen. Fragen Sie
Ihren Händler vor Ort. Nachteilig ist aus meiner Sicht, dass durch das Verbleiben
des Schnittgrüns der Boden „wächst“ und höher wird. Wie schnell das geht, kann
man bei der Verlegung des Begrenzungskabels sehen. Es wächst innerhalb von 4
Wochen ein. Nicht gebrauchen können Gartenfreunde den Mähroboter, die zur
Gartengestaltung verschachtelte Rasenflächen angelegt haben. Der Mähroboter
begrenzt dadurch auch die Möglichkeiten der Gartenplanung. Ich selber mag für
mich das Gestaltungselement der Sichtachsen. Dazu nächstes Mal mehr.

Ein weiteres häufig genutztes „Smart Garden“
Instrument wird zur Bewässerung eingesetzt. Wetterapps werden mit
Bodenfeuchtigkeitsmessern und Temperaturfühlern kombiniert und steuern komplexe
Bewässerungssysteme. Hierdurch wird das eingesetzte Wasser optimal verwertet.
Das kann insbesondere auf Balkonen sowie Terrassen mit Kästen und Kübeln
interessant sein. Diese Systeme sorgen für die Pflanzen, wenn der Gartenfreund
im Urlaub ist.

Auch wenn wir im Sommer sind, müssen wir an den
Winter denken. Zumindest die Gartenfreunde, die Ihren Kamin oder Küchenofen mit
Holz heizen. Jetzt ist die optimale Zeit Holz zu kaufen. Das Holz kann noch
weiter durchtrocken. Das hat immense Vorteile, denn Holz mit einem Wassergehalt
von 25% hat einen Energiewert von 3,4 KWh/kg und Holz mit einem Wassergehalt
von 20% hat einen Energiewert von 4,0 kWh/kg. Für alle Holzkäufer hier noch
Informationen, wie die unterschiedlichen Bezeichnungen wie Raummeter, Festmeter
und Schüttraummeter in Verbindung stehen. Der Festmeter Holz ist das Volumen
des Holzstammes. Wird dieses jetzt gespalten und ordentlich gestapelt, spricht
man vom Raummeter. Wird gespaltenes Holz auf einen Haufen geschüttet, spricht
man von Schüttraummeter. Aus 1 Festmeter Holz werden 1,4 Raummeter Holz und 2
Schüttraummeter Holz. Das ist wichtig zu wissen, wenn Preise angeboten werden,
damit nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Holz ist ein Naturstoff, in dem die Sonnenenergie
gespeichert ist. Holz aus Buche, Esche und Eiche haben den höchsten Brennwert,
wobei die Eiche ein Jahr länger trocknen muss.
Aber auch andere Holzsorten müssen nicht schlecht sein. Der ganze
Alpenraum heizt seit Generationen mit Nadelholz.

Am besten lagert man Holz von oben trocken, von
unten nicht direkt auf dem Boden und so, dass der Wind durch den Stapel gehen
kann.

Und bei der ganzen Arbeit im Garten das Genießen
nicht vergessen. Jetzt kann man abends lange im Garten sitzen. Ich warte dann
gerne auf die Dämmerung und tolle Sonnenuntergänge. Ich habe auch Fledermäuse, die ich gerne gegen
den späten Abendhimmel als Flugakrobaten beobachte. Das sind tolle Flieger.

Euer Theo




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